AGB

Spielberechtigungsvertrag und allgemeine Geschäftsbedingungen der Golfanlage Südeifel Baustert GmbH

§ 1 Persönliches Nutzungsrecht

  1. Spielberechtigungsverträge für Einzelspieler gelten nur für diesen persönlich.
  2. Die Nutzung der Golfanlage setzt einen rechtswirksam abgeschlossen Spielberechtigungsvertrag mit der Golfanlage Südeifel Baustert GmbH voraus. Demzufolge kann nur bei vollkommener Erfüllung der daraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen ein Spielrecht geltende gemacht werden.

§ 2 Sachliches Nutzungsrecht

  1. Jeder Nutzungsberechtigte ist berechtigt, die Driving-Range sowie vorhandene Pitch- und Putting-Greens bei Bespielbarkeit zu nutzen.
  2. Nach Erwerb der Platzreife ist der Nutzungsberechtigte berechtigt, alle vorhandenen Spielbahnen bei Bespielbarkeit zu nutzen.
  3. Der Nutzungsberechtigte ist berechtigt an allen Tagen, bis auf Ausnahmetagen, die Golfanlage kostenfrei zu nutzen, sowie es im Vertrag vereinbart ist.
  4. Ausnahmetage beziehen sich auf Turniertage oder Sonderveranstaltungen.

§ 3 Pflichten bei der Nutzung

  1. Der Golfspieler hat sich jeweils vor Spielbeginn im Sekretariat zu melden.
  2. Jeder Spieler muss eine Platzerlaubnis nachweisen können, um die Golfanlage zu nutzen. Diese kann auf dem Übungsgelände erworben werden.
  3. Der Golfspieler hat die übliche Etikette, die Regeln sowie die Platz- und Hausordnung der Golfanlage Südeifel Baustert GmbH zu beachten und darauf zu achten, dass er weder andere Personen noch Gegenstände der Golfanlage beschädigt.

§ 4 Entgelte

  1. Die Höhe des jährlich (bei 3-Jahres-Verträgen ist der Einmalbeitrag sofort fällig) zu entrichtenden Spielentgelts bemisst sich nach der gültigen Preisliste.
  2. Die Spielgebühr ist jährlich im Voraus (bei 3-Jahres-Verträgen der Einmalbeitrag) zum 31. Januar des Jahres fällig und zahlbar.
  3. Für Monatszahler gilt: Bei Nicht-Zahlung von drei Monaten wird der Gesamtbetrag fällig.

§ 5 Minderung/Zurückbehaltung

Der Spielberechtigte kann die Zahlung der Spielgebühr weder mindern noch zurückfordern, wenn Leistungsstörungen eintreten die nicht von der GolfanlageSüdeifel Baustert GmbH zu vertreten sind und dadurch die Golfanlage nur teilweise oder nicht genutzt werden kann. Erkrankungen sind kein Minderungsgrund.

§ 6 Vertragsdauer

  1. Der Spielberechtigungsvertrag beginnt mit der Unterzeichnung. Ein Vertrag läuft mindestens ein Kalenderjahr. Wird der Vertrag nicht mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende gekündigt, verlängert er sich jeweils um ein Jahr. Für die Laufzeit der Vereinbarung gilt die Entgeltregelung aus § 4. Danach wird das Entgelt an die gültige Preisliste angepasst. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen; für die Einhaltung der Frist kommt es auf den Zugang bei der Golfanlage Südeifel Baustert GmbH an.
  2. Die Golfanlage Südeifel Baustert GmbH hat ein außerordentliches Kündigungsrecht, wenn der Golfspieler ungeachtet einer Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.
  3. Ebenso hat die Golfanlage Südeifel Baustert GmbH das Recht zur fristlosen Kündigung bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverstößen, oder wenn das Aufrechterhalten des Vertrages aus sonstigen Gründen unzumutbar geworden ist.

§ 7 Haftung

  1. Die Golfanlage Südeifel Baustert GmbH haftet nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten ihrer Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
  2. Für Schäden, die aus dem Spielbetrieb resultieren, können gegen die Golfanlage Südeifel Baustert GmbH keine Ansprüche geltend gemacht werden.
  3. Eine persönliche Haftung der Geschäftsführer der GmbH ist ausgeschlossen.

§ 8 Sonstiges

  1. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht, Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.
  2. Dem Golfspieler ist der Zustand des Golfplatzes sowie der Driving-Range bekannt. Er erkennt sie als ordnungsgemäß, ihren Zweck entsprechend und zum vertragsgemäßen Gebrauch als tauglich an.
  3. Erfüllungsort für alle Leistungen aus diesem Vertrag ist Baustert.
  4. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht. Die ungültigen Bestimmungen sind durch solche zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn dieses Vertrages am nächsten kommen und zulässig sind.
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